Eine der ältesten Regeln, wenn es um die persönlichen Finanzen geht, ist der einfache Rat, dass Sie erst einmal für sich selbst einzahlen. Alle Bücher, die sich mit Geld befassen, erzählen Ihnen das. Alle Blogs, die sich um persönliche Finanzen drehen, sagen Ihnen das auch. Sogar Ihre Eltern haben Ihnen das wahrscheinlich schon einmal gesagt.

Aber es ist schwierig. Dieses Geld könnte woanders gebraucht werden. Sie könnten die Telefonrechnung bezahlen, die Schulden begleichen und Sie könnten einen neues Blu-ray-Gerät kaufen. Sie haben es ein- oder zweimal in der Vergangenheit versucht, aber man vergisst es so leicht. Sie führen kein Budget und wenn dann der Zahltag kommt, geht das Einkommen sonst wo hin.

Für sich selbst einzubezahlen bedeutet nur dies: Bevor Sie Ihre Rechnungen bezahlen, bevor Sie Ihre Lebensmittel bezahlen, bevor Sie sonst irgendetwas anderes tun, legen Sie einen Teil Ihres Einkommens für Ersparnisse auf die Seite.

Die erste Rechnung im Monat, die Sie bezahlen, sollte an Sie selber gehen. Diese Gewohnheit kann, wenn Sie sich das früh angeeignet haben, Sie zu enormem Wohlstand bringen.

Wenn Sie damit anfangen, für sich selbst zuerst zu bezahlen, dann empfinden Sie das Sparen als eine Priorität. Sie selbst sind sich damit wichtiger als die Firma oder Ihr Vermieter. Ersparnisse aufzubauen, ist ein potenter Motivator. Es macht Sie stark.

Wenn Sie sich selber zuerst bezahlen, dann formen Sie damit auch finanzielle Gewohnheiten. Die meisten Menschen geben ihr Geld in der folgenden Reihenfolge aus: Rechnungen, Spaß, Ersparnisse.

Es überrascht nicht, dass da nur noch wenig übrig bleibt, um es zur Bank zu bringen. Aber wenn Sie die Ersparnisse auf die erste Reihe setzen so wie hier – Ersparnisse, Rechnungen, Spaß –, dann können Sie das Einkommen zur Seite legen, bevor Sie sich rechtfertigen müssen, wofür Sie es ausgeben.

Wenn Sie sich selbst zuerst bezahlen, bauen Sie sich einen finanziellen Stoßfänger auf. Stabile Beiträge sind eine hervorragende Möglichkeit, Ersparnisse aufzubauen. Sie können das Geld nutzen, um Notfälle zu behandeln. Sie können es nutzen, um ein Haus zu kaufen. Sie können es nutzen, um für Ihren Ruhestand zu sparen. Wenn Sie sich selbst zuerst bezahlen, gibt Ihnen das Freiheit – Es öffnet Ihnen das Tor zu einer Vielzahl von Möglichkeiten.
Der beste Weg, sich das Sparen anzugewöhnen, ist, sich den Prozess so schmerzlos wie nur denkbar zu machen. Tun Sie es automatisch. Machen Sie es unsichtbar. Wenn Sie es arrangieren, dass das Geld von Ihrem Gehaltscheck überwiesen wird, bevor Sie es aufs Konto bekommen, werden Sie nie wissen, dass es gegangen ist.

Das wahre Hindernis, um sich diese Gewohnheit anzueignen, ist, das Geld zu entdecken, welches Sie sparen können. Manche denken, das sei unmöglich. Aber fast jeder kann mindestens 1% des Einkommens sparen. Das ist nur ein Cent von jedem Euro. Einige mögen argumentieren, dass solch ein geringes Sparpotential nicht bedeutend ist.

Aber wenn so ein Skeptiker einmal versucht, nur 1% seines Geldes zu sparen, wird er bald feststellen, dass es nicht besonders schmerzhaft ist. Wahrscheinlich wird er als nächstes versuchen, 3% oder 5% zu sparen. Wenn der Betrag, den er sparen kann, sich erhöht, werden sich seine Ersparnisse vermehren. Wenn Sie partout kein Geld finden, das Sie sparen können, denken Sie an Ihre nächste Gehaltserhöhung. Wenn Ihr Einkommen wächst, nutzen Sie die Gewinne für den Ruhestand und Ihre Ersparnisse.

Sobald Sie das Maximum für Ihren Ruhesstand erreicht (und Sie auch Notfallersparnisse gebildet) haben, können Sie Ihre Gewinne wieder für sich selber nutzen.

Bezahlen Sie sich selbst zuerst, meine Freunde. Es ist eine Gewohnheit, die Sie niemals bereuen werden.

Die LED eroberte in den letzten Jahren in rasanter Geschwindigkeit die Elektronikmärkte. Sie vereint die Vorteile der Halogenlampe mit einer nie dagewesenen Sparsamkeit im Verbrauch und einer schier endlosen Haltbarkeit. Ihr größter Nachteil ist der deutlich höhere Preis.

Doch wie viel kann durch den Einsatz einer LED eingespart werden? Wie lange dauert es, bis sich die Anschaffung amortisiert hat? Lohnt sich der Austausch immer oder ist die LED-Lampe eher etwas für die Neuanschaffung?

Der Verbrauch im direkten Vergleich

Die Zahlen können abweichen, aber generell benötigt ein LED-Leuchtmittel etwa 10-15 % der Leistung, wie eine Halogenlampe, um die selbe Lichtintensität zu erreichen. Bei Energiesparlampen ist die Differenz deutlich geringer, hier sind es etwa 30-40 %.

Ein Halogen-Leuchtmittel beispielsweise mit 60 W wäre also durch eine LED mit 7 W auszutauschen, um die Lichtstärke beizubehalten.

Zu den Zahlen: Ein Flur mit 10 Halogenlampen zu je 60 W soll mit LED-Leuchtmitteln modernisiert werden.

0,06 kW x 10 Lampen x 10 Stunden Leuchtdauer x 230 Arbeitstage

Verbrauch Halogen = 1380 kWh pro Jahr

0,007 kW x 10 Lampen x 10 Stunden Leuchtdauer x 230 Arbeitstage

Verbrauch LED = 161 kWh pro Jahr

In diesem Fall hätten wir eine Ersparnis von 1219 kWh pro Jahr, also rund 400 €. Das deckt den Preis für die Anschaffung der LED-Leuchtmittel. Hinzu kommt die deutlich höhere Lebensdauer der LED.

Nehmen wir uns nun einen Fall vor, in dem es um die Amortisationsdauer geht. Eine Halle mit 50 zweiflammigen Wannenleuchten (2 x 58 W) wird berechnet, wobei die LED-Leuchten (2 x 24 W)mit dem doppelten Preis angenommen werden.

Preis Leuchtstoffröhre = 50 Leuchten x 100 € = 5000 €

Preis LED-Röhre = 50 Leuchten x 200 € = 10000 €

Daher: 50 Leuchten x 0,068 kW Leistungsdifferenz x 10 Stunden x 230 Arbeitstage

Differenz pro Jahr = 7820 kWh

Also: 5000 € Preisdifferenz / (7820 kWh x 0,3 €)

Amortisationsdauer = 3,33 Jahre

Fazit

Wir sehen also, dass sich in beiden Beispielen die Anschaffung innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes selbst finanzieren wird. Wenn man nun das gleiche Beispiel bei einer Leuchtdauer von 24 Stunden täglich rechnet, fallen die Differenzen noch drastischer aus. Oder nehmen wir an, dass die Firma 365 Tage im Jahr arbeitet.

Prinzipiell gilt, dass sich die LED überall dort lohnt, wo eine lange Leuchtdauer zu erwarten ist, da sie sich dort schnell amortisiert.

Es spricht jedoch auch nichts dagegen, alle Orte mit LED-Leuchten auszustatten, denn jene, die nur selten genutzt werden, zeichnen sich in diesem Fall durch eine nahezu endlose Haltbarkeit aus.

Dieser Punkt sollte bei der Entscheidung auch bedacht werden.