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Wer Nick Raider kennt weiß, dass Krimis eines der Lieblingsthemen von Nizzi sind. Doch die Geschichten,
in denen der Agent der New Yorker Mordkommission in Aktion tritt, sind dermaßen voll von Action und
Überraschungseffekten, dass sie keinen Platz für Humor lassen, auch wenn es sich der ausgelassene
Kollege von Nick, Marvin Brown, nie nehmen lässt, die aufgekommene Spannung mit dummen Sprüchen und
dämlichen Witzen zu lockern.
Mit Leo Pulp befriedigt Claudio Nizzi seine Neugier und Lust, ironisch geschriebene Krimi-Handlungen
zu verfassen, die gleichzeitig die Lachmuskeln trainieren.
Claudio Nizzi wird 1938 in Setif (Algerien) geboren und gilt heute als einer der Meister des
italienischen Comics. Seine Karriere als Autor beginnt er mit Veröffentlichungen in Zeitungen, mit
Novellen und Romanen und kehrt 1969 zu den Sprechblasen zurück. Er beginnt eine lange, aufstrebende
Zusammenarbeit in der Zeitung "Giornalino", auf dessen Seiten er erfolgreiche Geschichten jedes erdenklichen
Genre schreibt: von Abenteuern in Afrika (Steve Damon) über Abenteuer auf hoher See (Capitan Erik),
Überarbeitungen von Literaturklassikern bis hin zu Western-Storys (Larry Yuma) und schließlich
humoristischen Erzählungen.
In seiner Schreiberkarriere darf es natürlich nicht an Polizisten fehlen, es gibt den Oberleutnant
Marlo und die sympathischen Polizisten Rosco & Sonny, die nicht gerade Kriminalfälle lösen, sondern
eher lustige Abenteuer erleben.
Mitte der Achtziger Jahre wechselt er sich mit Gianluigi Bonelli beim Schreiben von Geschichten für
Tex ab, eine Arbeit, die er
noch heute mit seinem beeindruckenden Können fortführt.
1988 erblickt Nizzis Comic-Held Nick Raider das Licht der Comicwelt, die erste im Bonelli-Verlag
erscheinende Krimireihe, deren Leitung er anfangs auch übernimmt.
Nizzi ist einer der kreativsten Comic-Autoren überhaupt und hat in seiner langen Karriere für dutzende
Zeichner in Italien und im Ausland geschrieben.
- Nizzi bei Edition Schwarzer Klecks:
- Leo Pulp
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